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Die „Großen Steine“ bei Reichenbach
In der Nähe von Reichenbach/Nordhessen beim „Haus der Jugend“ befinden sich die „Großen Steine“, aus der Erde herausragende Dolomitfelsen. Am Naturdenkmal entlang führt der 326 km lange hessisch-thüringische Barbarossa-Wanderweg.
Durch die imposante Erscheinung wird vermutet, dass es sich um eine vorgeschichtliche Kultstätte ähnlich den Externsteine handelt. Nach einer Sage wurden sie von einem Riesen in die Reichenbacher Gegend geworfen. Die „Großen Steine“ stammen aus der Zeit des Erdaltertums, also vor ca. 35 Millionen Jahren. Sie bestehen aus Kalkgestein (Dolomit), dass aus zwei verschiedenen Salzen besteht. Das Gebilde ist durch Verwitterung noch älterer Gesteine entstanden. Die im Wasser gelösten Salze lagern sich ab und bilden ein Sedimentgestein, zu denen auch die Kalksteine gehören. Durch Bewegungen in der Erdkruste sind Gesteinsmassen herabgesunken, während andere wie die „Großen Steine“ emporgehoben wurden.

Eine weitere Sage bezieht sich auf den „Teufelsstein“, ebenfalls in der Nähe von Reichenbach:

„Nicht weit von Reichenbach, Amts Lichtenau, dem hohen Steine gegenüber in einem Walde liegt der Teufelsstein. Er sieht aus, als wären etliche hundert Karren Steine kunstreich zusammengeschüttet, indem sich wunderbarlich Gemächer, Keller und Kammern von selbst gebildet, in welchen bei schweren und langen Kriegen die Bewohner der Gegend mit ihrem ganzen Haushalt gewohnt. Diesen Stein soll der Teufel in einer einzigen Nacht, nach der gemeinen Sage, also gebildet haben.“

Quellen: https://www.sagen.at/texte/sagen/grimm/teufelssteinbeireichenbach.html - Infotafel vor Ort, https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fe_Steine_(Reichenbach) – Bild: 2022 © Thomas Schuster Heiligenstadt
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