Leben in der DDR - Heiligenstadt im Eichsfeld

© Thomas Schuster Heiligenstadt
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Das Leben in der DDR

Bilder aus Heiligenstadt von 1945 bis 1990 !

„Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Kommunismus“

Karl Marx – Kommunistisches Manifest 1847

Die DDR (Deutsche Demokratische Republik) entstand aus der Teilung Deutschlands nach dem Ende des 2. Weltkrieges. Der „Arbeiter und Bauernstaat“ wurde auf Betreiben der sowjetischen Besatzungsmacht durch die SED gegründet. Die staatsführende Partei gründete sich 1946 aus dem Zusammenschluss der SPD und KPD. Die „Diktatur des Proletariats“ endete 1989 mit der friedlichen Revolution. Ihre Ideologie basierte auf den Marxismus-Leninismus, ihre Staatsdoktrin war der Antifaschismus.

Die DDR war Teil des „Warschauer Paktes“ unter Führung der Sowjetunion (Russland). Die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse stießen in der Mehrheit der Bevölkerung auf Ablehnung. Aktiver Widerstand wurde sofort unterbunden, so im Volksaufstand am 17. Juni 1953 durch sowjetische Truppen und Panzer. Weitere Mittel waren der Bau der Berliner Mauer 1961, die stark gesicherte Staatsgrenze zur BRD und die Gründung des MfS (Stasi). Das perfide an der Stasi: die Denunzierung durch Freunde und eigene Familienmitglieder!

Mehrparteiensystem gab es nicht, CDU, LDPD, DBD und NDPD waren Blockparteien der Nationalen Front. Das Ende der DDR läutete der Präsident der UdSSR, Michail Gorbatschow, und die eigene Bevölkerung ein. Dieser wollte den Reformprozess in seinem Land, Glasnost und Perestroika, auch auf die DDR übertragen.

Die Ausreisewelle über Ungarn und der Tschechoslowakei, friedliche Proteste und Demonstrationen führten zum Untergang der DDR. Am 9. November 1989 fiel die Mauer und am 3. Oktober 1990 fand die Wiedervereinigung statt.

Die friedliche Revolution ist einmalig in der Geschichte!

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