Leben im Kaiserreich - Heiligenstadt im Eichsfeld

© Thomas Schuster Heiligenstadt
Direkt zum Seiteninhalt
Das Leben im Kaiserreich
Das „Deutsche Kaiserreich“ ist eine Bezeichnung der deutschen Geschichte während der Zeit des Deutschen Reichs von 1871 bis 1918. Während dieser Zeit herrschte in Deutschland eine konstitutionelle Monarchie.

Die deutsche Reichsgründung erfolgte mit der neuen Verfassung zum 1. Januar 1871. Die Kaiserproklamation des preußischen Königs Wilhelm I. fand am 18. Januar 1871 im Spiegelsaal von Versailles statt. Der Kaiser residierte im Berliner Schloss. Diese Zeit war gekennzeichnet von der Wandlung vom Agrar- zum Industrieland. Damit verbunden waren Bevölkerungswachstum, Urbanisierung und Stadtflucht.

Die innen- und außenpolitische Entwicklung bestimmte bis 1890 der Kanzler des Reiches: Otto von Bismarck. Diese Zeit ist geprägt von Liberalismus, innenpolitischen Reformen und vom Kulturkampf. Ab 1888 übernahm Kaiser Wilhelm II. persönlichen Einfluss auf die deutsche Politik, die teilweise unberechenbar war. Das Machtstreben des Kaisers führte in die Isolation und nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges in einen Mehrfrontenkrieg.

Während der Novemberrevolution wurde die Weimarer Republik ausgerufen. Die Nationalversammlung in Weimar gründete das Reich 1919 als parlamentarische Demokratie, so wie sie in Deutschland noch heute besteht.

Die Bilder im Album werden aktualisiert und zeigen Szenen aus diese Zeit. Wer die Schrift der damaligen Zeit nicht lesen kann, findet hier die Übersetzung.

Zurück zum Seiteninhalt