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Taufsteine 1900
Heiligenstadt im Eichsfeld
Veröffentlicht von Thomas Schuster in Eichsfeld · Dienstag 19 Mai 2026 · Lesezeit 1 Minuten
Tags: TaufsteineKirchenRassow1900
Es ist eine besondere und sehr schätzenswerte Eigenart der kirchlichen Kunst des Kreises, daß man allenthalben auf die Beschaffung von schon gestalteten und verschiedenartigen Taufsteinen oder Taufbecken großen Wert gelegt hat. Dem haben wir es zu verdanken, daß noch etwa die Hälfte aller Kirchen solche Werke monumentaler Kleinkunst aufzuweisen hat, die zumeist noch in Benutzung, an einigen Stellen jedoch beiseite gesetzt, ja selbst verkauft sind. Wir finden hier Muster von einfachster Art, so in Wüstheuterode, Rüstungen (1561), bis zu sehr reich skulpierten: in Kalteneber, Martinfeld. In einigen Fällen lassen sich Gruppen gleichartiger Entwürfe verzeichnen: so in Groß-Bartloff (1606), Martinfeld und auf dem Hülfensberge (1613), ferner in Birkenfelde und  Wüstheuterode, in Lenterode (1617) und Wiesenfeld, endlich in Mackenrode und Schwobfeld.

Die übrigen Orte mit alten Taufsteinen sind:
Bernterode, Bischhagen, Dieterode (1566), Dingelstedt, Gertrudskirche (1694), Döringsdorf (1554), Ershausen (1575), Flinsberg, Heuthen, Hohengandern (1808), Kirchgandern (1376), Lindewerra, Marth (1662), Misserode, Reinholterode, Rustenfelde (1559), Volkerode, Sickerrode, Wahlhausen, Wilbich (1573).

Quelle: Walter Rassow: „Bau und Kunstdenkmäler des Kreises Heiligenstadt“ – Verlag Cordier 2002 - Bild: Taufstein in der Kirche  Großbartloff aus dem Jahre 1606


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