Märtens Teich in Leinefelde
Der Teich war ursprünglich eine unscheinbare Lehmgrube. Im Zuge der städtebaulichen Umgestaltung, für die Leinefelde mehrfach ausgezeichnet wurde, wurde das Areal grundlegend revitalisiert. Der Teich wurde vergrößert, zugänglich gemacht und in eine moderne Parklandschaft eingebettet. Heute dient der Märtens Teich als „grüne Lunge“ und Veranstaltungsort für Teichkonzerte und Feste.
Der Teich ist nach der Familie Märtens oder Martin benannt, der das Grundstück früher gehörte. Im Adressbuch fand ich nur den Nachnamen Martin. Vielleicht handelt es sich auch um einen Vornamen?
Im alten Leinefelde, bevor die Stadt in den 1960er Jahren massiv durch die Industrie wuchs, war das Areal landwirtschaftlich geprägt. Bevor der Teich als Parkanlage gestaltet wurde, befand sich dort eine Lehmgrube. In der lokalen Überlieferung blieb der Bezug zur Familie so stark verankert, dass der Name auch nach der Umwandlung in eine öffentliche Grünanlage im Rahmen des Stadtumbaus erhalten blieb.
Quelle: Eigene Aufzeichnungen – Bild: Märtens Teich als Schwimmbad