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Die Leonhardskirche auf dem Petersberg
Heiligenstadt im Eichsfeld
Veröffentlicht von Thomas Schuster in Thüringen · Samstag 04 Jul 2026 · Lesezeit 1 Minuten
Tags: ErfurtPetersberg
„Südlich der Peterskirche stand bis zu ihrer Zerstörung 1945 die romanische Leonhardskirche, eine 1185 erstmals genannte Pfarrkirche, deren Sprengel sich am Hang des Petersberges erstreckte. Im Zuge des Festungsbaus wurde sie zu einem Zeughaus umgebaut. Östlich und südlich der Peterskirche erstreckte sich der Kirchhof. Auf ihn weist eine Pestinschrift von 1382 hin, nach der 195 Tote in einem Massengrab beigesetzt wurden.“

Die Leonhardskirche wurde ab 1172 erbaut, und 1185 wurde der Altar geweiht, weshalb von einer Fertigstellung der Kirche zu diesem Zeitpunkt ausgegangen werden kann. 1290 wurden an der romanischen Kirche gotische Umbauten an den Fenstern vorgenommen.

Als im 17. Jahrhundert die Zitadelle Petersberg als barocke Stadtfestung aufgebaut wurde, wurde die Kirche nicht mehr als solche genutzt. Man baute sie 1677 zum Zeughaus um, wobei unter anderem die großen gotischen Fenster vermauert wurden. Die militärische Nutzung blieb bis 1945 bestehen. Damals wurde das Gebäude bei einem Bombenangriff zerstört.

1996 wurde das Fundament der Kirche ergraben und sichtbar gemacht. Heute befindet sich unweit der Kirchenreste die nach dem Heiligen benannte Bastion Leonhard

Quelle: Informationstafel Museum, Wikipedia – Bild: Grundmauern 2026 © Thomas Schuster Heiligenstadt



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