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Der Unterhof in Ershausen
Heiligenstadt im Eichsfeld
Veröffentlicht von Thomas Schuster in Eichsfeld · Montag 30 Mär 2026 · Lesezeit 1:00
Tags: ErshausenUnterhofJohannesstift
Ershausen war ab dem 16. Jahrhundert Sitz zweier Linien der Herren von Hanstein, die den Unterhof und den Oberhof bewohnten. Das Gebäude war ursprünglich ein befestigter Adelssitz.

Es handelt sich um einen breitgelagerten, dreistöckigen Bau unter einem Walmdach mit einem markanten, zweigeschossigen Fachwerkaufsatz.

Das Gebäude wurde 1906 vom St. Johannesstift erworben und für dessen Zwecke um- und ausgebaut. Die Stiftung gründete sich bereits 1884, um Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung zu begleiten und zu fördern. Ursprünglich als „Kinderverwahranstalt“ und Einrichtung zur Pflege armer Kranker gestiftet, wohnen und nutzen heute für über 200 Menschen mit Behinderungen das Schloss heute als Wohn- und Arbeitsstätte. Die beiden Gründerinnen der Stiftung - die Geschwister Barbara und Theresia Kalbhenn – übergaben die Führung bis 1948 an die Ordensschwestern.
In der Zeit zwischen 1945 und 1990 wurde das Anwesen unter anderem als Schule und Heimatmuseum genutzt.

Bild: Original von Mike Gries


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