Aus der Chronik der Jesuiten 1740
„In diesem Jahr wütete ein recht strenger Winter, so daß die Vögel tot aus der Luft fielen und die Menschen auf den öffentlichen Wegen erstarrten; ja, die Geislede fror dreimal bis auf den Grund ein. Die Härte dieses Winters bekam besonders P. Geiger zu fühlen, dem in einer Nacht das rechte Ohr so erfror, daß er 3 Tage in ihm kein Gehör und Gefühl verspürte und alle meinten, es müsse abgenommen werden; aber es wurde eine Messe zu Ehren des hl. Ignatius gelesen, und als er dann nach der 4. Nacht aufstand, fühlte er, daß sein Ohr wieder gesund sei.“
Quelle: Bernhard Opfermann: „Die Geschichte des Heiligenstädter Jesuitenkollegs“ Teil 2 – Bild: Wasserfall um 1920 © Thomas Schuster Heiligenstadt