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Aus dem Archiv: Neues evangelisches Gemeindezentrum

Heiligenstadt im Eichsfeld
Veröffentlicht von Thomas Schuster in Eichsfeld · 9 Juni 2020
Tags: LeinefeldeevangelsicheKirche
Für Gläubige aus Leinefelde und Umgebung – Einweihung mit ökumenischen Gästen

"Leinefelde: Die evangelische Kirchengemeinde Leinefelde hat am 30. August, am Tage des 95. Kirchweihjubiläums, den Dienstbeginn des neuen Pfarrers Wolfgang Breithaupt mit der Einweihung eines neuen Gemeindehauses verbinden können. Der Bau des zweistöckigen und geräumigen Gebäudes auf dem Pfarrgrundstück in der Bahnhofstraße war durch den Bund der Evangelischen Kirchen in der DDR im Rahmen des Sonderbauprogramms ermöglicht worden.

Bereits bei der Bauabnahme hatte ein Vertreter des Kirchlichen Bauamtes Magdeburg den Neubau als ein Musterbeispiel bezeichnen können. Bauingenieur Ufrd. Konrad Biebeler vom Kirchlichen Bauamt Magdeburg, Außenstelle Worbis hatte den Bau geleitet. Dem Gemeindekirchenrat Leinefelde ist es gelungen, während der Pfarrvakanz ein Gemeindezentrum zu schaffen, in dem eine neue Pfarrwohnung, mehrere Gemeinde- und Funktionsräume sowie Unterrichtsräume Platz gefunden haben. Man schätzt, daß etwa 1.500 der rund 14.000 Einwohner von Leinefelde der Evangelischen Kirchengemeinde angehören. Zur Kirchengemeinde gehören auch evangelische Gemeindemitglieder in Beuren, Birkungen, Breitenholz, Kalmerode, Kleinbartloff und Reifenstein.

An der feierlichen Einweihung nahmen teil: Oberkirchenrat Manfred Stolpe, Berlin, als Vertreter des Kirchenbundes Oberlandeskirchenrat Dr. Konrad Bluhm Wolfenbüttel, als Vertreter der EKD und ihrer Gliedkirchen, Konsistorialpräsident Pfarrer Martin Kramer, Magdeburg, Bürgermeister Helmut Kawohl, als Ökumenische Gäste Pastor Rakots Andrianarijaona, Lutherische Kirche Madagaskar, der sich auf der Rückreise von der ÖRK-Zentralausschuß-Tagung in Dresden befand, und Pfarrer Bertram Vogt, katholischer Ortspfarrer von Leinefelde.

Oberkirchenrat Manfred Stolpe wies in seinem Grußwort darauf hin, daß der Gemeindehaus-Neubau im Rahmen des Sonderbauprogramms im Zusammenwirken der Regierungen der beiden deutschen Staaten möglich geworden sei und als Ausdruck der Verständigungsbereitschaft zwischen Staat und Kirche zu werten sei. Er sprach sich nachdrücklich für ökumenische Zusammenarbeit auf Ortsebene aus."

heiligenstadt.net

Quelle: Thüringer Tageblatt vom 05. September 1981, F.M.



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