Am 4. Dezember 1871 wurde die Mark deutschlandweit eingeführt
Veröffentlicht von Thomas Schuster in Zeitgeschehen · Montag 15 Dez 2025 · 1:15
Tags: Währung, Geld, Mark
Tags: Währung, Geld, Mark
Die Mark - auch „Goldmark“ genannt - war ab 1871 die Währung des Deutschen Kaiserreichs. Friedrich Kluge führt das Wort auf den urgermanischen Begriff marka „Gewichts- und Werteinheit“ auch ursprünglich: „Teilung oder Geteiltes“ zurück.
Sie beruhte auf dem Reichsmünzgesetz, war zu einem Drittel goldgedeckt und entsprach 0,358423 g Feingold. Eine Mark entsprach 0,358423 oder 1000⁄2790 Gramm Feingold und hatte damit am heutigen Goldpreis gemessen einen Wert von 41,99 Euro. In Gold wurden Kurantmünzen zu 5, 10 und 20 Mark geprägt.
Mit Beginn des Ersten Weltkriegs wurde die Ausgabe von Goldmünzen eingestellt. Der Begriff Goldmark entstand nach 1914, um sie von der inflationsgeschwächten Papiermark abzugrenzen. Er wurde in der Weimarer Republik offiziell genutzt, meist aber umgangssprachlich nur für die goldenen Münzen des Kaiserreichs.
Die Mark ersetzte ab 1876 die verschiedenen Landeswährungen wie Taler, Gulden und Kreuzer und wurde zum einzigen gesetzlichen Zahlungsmittel. Einige ältere Münzen blieben übergangsweise gültig, teils sogar irrtümlich länger als geplant.
Der Name Mark geht auf eine alte germanische Gewichtseinheit zurück. Die Bezeichnung Reichsmark wurde manchmal fälschlich schon für diese Währung verwendet, tatsächlich aber erst 1924 eingeführt. Am 1. Januar 2002 endeten Mark und Pfennig als deutsches Zahlungsmittel.
Quelle und Bild: Wikipedia und Eigene Aufzeichnungen