Aeone von Wintzingerode

© Thomas Schuster Heiligenstadt
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Aeone von Wintzingerode

Heiligenstadt im Eichsfeld
Veröffentlicht von Thomas Schuster in Eichsfeld · 4 Mai 2022
Tags: Bodenstein
Die Gartenanlage geht auf Gräfin Aeone von Wintzingerode, geb. Freiin vom Hagen, (1800-1835) und ihrem Mann, dem 2. Reichsgrafen Heinrich Levin (1778-1857) zurück. Sein Vater, Georg Ernst Levin (1752-1834), wurde in den Reichsgrafenstand erhoben.

Aeone hinterließ nach ihrem Tod einen zweijährigen Sohn. Ihr war der Spruch gewidmet:

„Aus der Sonne ewger Liebe war der schönste Strahl in ihr engelrein herabgesandt“.

Ihr zur Ehren und Erinnerung wurde das neogotische Denkmal errichtet.

Ihr Mann war württembergischer Außenminister, der nach seinem politischen Scheitern von seiner ersten Frau, der Tochter des Earls of Kingston und Peers von Irland, Lady Diane Jane King, geschieden wurde. Der Tod seines ältesten Sohnes Friedrich Levin im Jahre 1823 und den seiner zweiten Frau nahm ihn sehr mit.

Ob Aeone aus dem Eichsfelder Geschlecht derer vom Hagen stammt, bedarf weiterer Nachforschungen. Freiin (Freifrau) ist einer Baroness gleichzusetzen, also dem unteren Adel.



Quelle: „Die Burg Bodenstein im Eichsfeld – Geschichte und Gegenwart.


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