Direkt zum Seiteninhalt
Menü überspringen
Menü überspringen
© www.schuster-heiligenstadt.de
Menü überspringen
Abbruch der Jakobskirche in Heiligenstadt
Heiligenstadt im Eichsfeld
Veröffentlicht von Thomas Schuster in Heiligenstadt · Donnerstag 04 Sep 2025 · Lesezeit 1:00
Tags: Jakobskirche
Im Dezember 1822 erhielt der Landrat Anton von Bodungen von der preußischen Regierung eine genaue Anweisung zur Erweiterung des Friedhofs in Heiligenstadt. Dabei war vorgesehen, einen Teil des bisherigen Begräbnisplatzes für den Straßenbau abzugeben und den Friedhof auf der anderen Seite der Geislede so zu vergrößern, dass Bestattungen über mindestens 20 Jahre möglich wären. Die Pläne sahen eine klare Wegeführung, einen zentralen Platz mit Kreuz, den Bau eines neuen Leichenhauses sowie den Abbruch der bereits verfallenen Jakobskirche vor, deren Baumaterial weiterverwendet werden sollte.

Bis Februar 1824 war der Zustand der Jakobskirche stark verschlechtert, Teile waren abgetragen und Baumaterial gestohlen worden. Am 10. Juni 1824 erließ der Stadtrat eine neue Friedhofsordnung. Darin wurde die Einwohnerzahl mit rund 3.800 Bewohnern aufgeführt und der Bau eines Leichenhauses am Ende des Hauptweges beschlossen. Dieses Gebäude sollte zugleich als Wohnung für den Friedhofswärter, Pförtner und Totengräber dienen.



Quelle: Eigene Aufzeichnungen – Bild: Rekonstruktion der Jakobskirche nach Vorlage der Zeichnung von Pastor Fluk 1646 durch KI



Zurück zum Seiteninhalt